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Santa Marta: Karibik pur und Tayrona Nationalpark

Santa Marta und dessen Hotels wird von den Touristen hauptsächlich als Domizil für den Besuch des Tayrona Nationalparks genutzt. Der Strand von Santa Marta selbst ist auch nicht wirklich schön – vergleichbar mit Cartagena Stadt ist der Strand zwar sehr breit, der Sand ziemlich dunkel und alles andere als puderig. Der Hafen von Santa Marta und die Strandpromenade sind aber sehr schön um zu flanieren. Santa Marta, Tayrona Nationalpark und Umgebung ist ideal für eine Dschungeltour in Verbindung mit dem Nachtleben von Santa Marta.

Das Nachtleben von Santa Marta ist dafür eine richtige Wucht. Ich war dort an Halloween – das Spektakel dort war der Hammer! Wie kommst du aber zum Tayrona Nationalpark?

Je nachdem wie weit deine Unterkunft entfernt ist, kommst du entweder sehr güntig mit dem Taxi oder zu Fuß zum El Mercado (zum Markt). Er liegt an der Ecke Carrera 11 und Calle 11. Am Haupteingang hält der öffentliche Bus und kostet ein paar Euro – also echt nicht die Welt. Du zahlst während der Fahrt beim Typen, der vorne an der Tür mitfährt und immer halb aus dem Bus fällt ;-). Der Bus nimmt unterwegs viele Leute mit auf und setzt immer mal wieder Leute ab. Wenn du es also eilig hast und Geld keine Rolle spielt – dann nimm lieber ein Taxi. Nach ca. einer Stunde kommst du dann am Haupteingang „Canaveral“ an. Dem Busfahrer-Helfer solltest du das vorher sagen, wohin du willst – der merkt sich das dann.

Der Eintritt kostet für Erwachsene dann aktuell 44.000 COP. Wenn du in den Park hineingehst, ist bis zum Eingang noch ein 3km Fußmarsch oder eine kleine Fahrt in einem Transferbus nötig. Wenn du erstmal losgehst – dann nimmt dich kein Busfahrer mehr mit – macht denen sogar Spaß an den winkenden Touries vorbeizufahren. Meine Empfehlung: Nimm diesen Transferbus für aktuell 3.000 COP – du wirst noch genug zu Fuß gehen durch den Dschungel – und die Strecke bis zum Eingang ist nicht wirklich sehenswert.

Angekommen am Haupteingang kannst du entweder zu Fuß an die erste Station kommen (Arrecifes), oder direkt mit dem Pferd. Der Fußmarsch ist auch hier nicht zu unterschätzen. Mein Tipp: Nimm doch einfach für einen Weg das Pferd als Transportmittel. Ich glaube ich habe 20.000 COP dafür bezahlt. Die Pferde sind sehr gut gepflegt und die Strecke, die die Pferde nehmen ist auch relativ anspruchsvoll.

Das Ziel: La Piscina oder Cabo San Juan im Tayrona Nationalpark

An den meisten Stränden im Tayrona Nationalpark ist das Baden wegen der Strömung verboten – also halte dich bitte auch daran. Angeblich sollen schon Hunderte Menschen ertrunken sein.

Ich bin also nach Arrecifes geritten auf dem Pferdetrail und dann zu Fuß weitergegangen. Mein Ziel war La Piscina (das Schwimmbecken), weil es von Felsen umrandet ist und somit keine Strömung herrscht. Als erstes kommt ein kleines Schwimmbecken – was auch schon zum Baden einlädt – dies kannst du passieren, um zum großen „La Piscina“ zu kommen. Viele Touristen, die zu Fuß den ersten Weg gehen, legen sich meist an den ersten Strandabschnitt und merken gar nicht, dass ein paar Hundert Meter weiter eigentlich erst das richtige „La Piscina“ kommt.

Der Strand Cabo San Juan ist nochmal ein paar Meter, ca. 30 Minuten, weiter. Ich selbst wollte auch mal entspannen und entschied mich nicht mehr weiterzugehen.

Zurück bin ich dann die gesamte Strecke zu Fuß zurückgegangen. Äußerst anspruchsvoll muss ich sagen. Ich bin ja ncht ganz unsportlich, aber die Höhenunterschiede und das schlechte Gelände teilweise im Dschungel mit Pfützen, kleinen flachen Bächen ohne Brücke und Schlamm, machen es dir nicht leicht. Ich habe im strammen Marsch von La Piscina bis zum Ausgang, wo die Busse stehen, 1 Stunde 15 Minuten gebraucht. Entspannt solltest du da lieber 1:45h einplanen…

Dann ging es wieder zurück mit dem öffentlichen Bus, der auch direkt vor dem Ausgang des Tayrona Nationalparks (Canaveral) abfährt in Richtung Santa Marta.

Die Unterkunft in Santa Marta

Im Hotel stand sogar im Bad, dass man seine Schuhe dort nicht waschen soll – was ich erst dann verstanden hatte – denn meine Schuhe waren voll von Schlamm und von Katzengold-Stückchen. Das Katzengold ist auf den Stränden dort ein Highlight – das Schwefeloxid glänzt golden und ist leichter als der Sand – wenn die Sonne ins Wasser fällt strahlt es förmlich – wunderschön! Von den Schuhen bekommst du es aber kaum ab – wie Glitzer. Das Hotel war übrigens sehr schön und das Personal sehr freundlich. Ich war im „La Casa Del Farol Hotel Boutique by Xarm Hotels“. Sehr zentral gelegen und dennoch ruhig war dieses Hotel eine gute Wahl. Der Wasserdruck ist in den oberen Zimmern etwas schwach, versuche also besser in den unteren Bereichen ein Zimmer zu bekommen – sicher ist sicher. Die Fotos bei Booking.com sind schon sehr vorteilhaft gemacht – also ganz so schick ist es nun auch wieder nicht – aber trotzdem sehr empfehlenswert!

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